Das ist nicht nur großes Klavierspiel, sondern höchste Interpretationskunst. Ullrich ist ein Virtuose des Ausdrucks.
Neben „normalen“ gemischten Klavierabenden bietet Christoph Ullrich thematisch orientierte Soloabende an, meist mit Moderation:
Klavierstücke aus dem Nachlass, posthume Sonaten in A-Dur und B-Dur
Soloprogramme mit Moderation
„Ullrich spaziert als geschickter Entertainer und erfahrener, spritziger Pianist durch das vergnügliche Text- und Musikprogramm wie über einen breiten Boulevard mit Glitzer-Angeboten.“
Jutta de Vries
Vom Klang der Neuen Welt Amerika in der Klaviermusik
Werke von Bach, Gottschalk, Debussy, Satie, Hindemith, Gershwin, Copland, Barber, Cage und Bernstein
Kinderspiel?
So genannte Unterrichtsliteratur als ganz große Kunst: Bach, Mozart, Schumann, Tschaikowsky, Bartók, Kabalewski, Schostakowitsch, Tansman u.a. sind Meister der musikalischen Miniatur. Gleichzeitig wird der Wandel des Kinderbildes in drei Jahrhunderten beleuchtet.
Claude Debussy - Erik Satie Eine unmögliche Freundschaft?
Zwei der interessantesten Musikerpersönlichkeiten begegnen sich in der schillernden Atmosphäre, der ungeheuren Aufbruchstimmung am Ausgang des 19. Jahrhunderts in Paris. Sie werden auf sehr unterschiedliche Weise zu Wegbereitern der Moderne.
Das Londoner Notenbuch von 1764 Wolfgang Amadeus Mozart
Ein dressiertes Kind? Während der Krankheit des Vaters, außerhalb seiner Kontrolle, entstand dieses musikalische Tagebuch eines Achtjährigen. Ein staunenswertes Zeugnis einer überschäumenden musikalischen Fantasie und Experimentierfreude.
Solo mit Orchester
Ullrichs Repertoire umfasst eine Reihe von Klavierkonzerten, u.a. von Bach, Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Gershwin, Bernstein
Mozart, Klavierkonzert Es-Dur mit den Heidelberger Sinfonikern:
Eine hohe Kommunikationsbereitschaft entwickelte der Pianist im Zusammenspielt mit dem Orchester, dabei innige und genauso wache Dialoge formend. Erfüllt von Schalkhaftigkeit auf beiden Seiten, listig wirbelnden musikalischen Geflechten...Delikate Töne formte Ullrich, mit Freude am heiter Verspielten und einem Musizieren, das dem Himmel ganz nahe war. Hingebungsvolles Singen hörte man im langsamen Satz, delicatissimo hingetupfte Kostbarkeiten am Klavier, kleine leuchtende Wunder. Da war jeder Ton, den Christoph Ullrich über die Klaviatur träufelte, tief beseelt, erfühlt, frei schwebend zwischen Himmel und Erde.
Rhein-Neckar-Zeitung, 26.9.2005
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